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Wie Kita-Teams mit Eltern und Kindern in Kontakt bleiben können. Tipps für die Pädagogische Praxis.

Auch wenn die meisten Kinder gerade nicht in den Kitas betreut werden gibt es viele Ideen und Beispiele, wie die Kita-Teams mit Eltern und Kindern gut in Kontakt bleiben können. Hier möchten wir Ihnen einige weitere Ideen vorstellen.

Eltern unterstützen

Für Fragen der Eltern können die Kitas eine Möglichkeit der telefonischen Beratung oder telefonische Sprechzeiten anbieten. Eine der häufig auftretenden Fragen ist, wie man Kindern die Situation gut erklären kann. Hierzu gibt es bereits einige Materialien, vor allem kurze Filme, die das Thema kindgerecht aufgreifen:

  • Was ist Corona überhaupt und wieso sieht man es nicht? Warum ist kein Kontakt zu Oma und Opa möglich und warum ist Händewaschen so wichtig? Antworten auf diese Fragen von Kindern gibt ein Erklärvideo der Stadt Wien
    https://youtu.be/_kU4oCmRFTw
  • Die Sendung mit der Maus hat Corona eine ganze Webseite gewidmet

https://www.wdrmaus.de/extras/mausthemen/corona/index.php5

Auch über Telefonate hinaus gibt es viele Möglichkeiten, mit den Eltern in Kontakt zu bleiben.
„Schicken Sie den Eltern in losem Rhythmus oder wöchentlich Ideen, die Kindern in der entsprechenden Altersgruppe helfen können, vertieftes und selbstständiges Spiel zu entwickeln“ schlägt Raphaela Fromme, Fachberaterin bei evKITA vor. Dies können Spiel- oder Bastelideen sein wie z.B. selbst Knete herstellen oder auch die Frage: „Haben Sie mit Ihrem Kind schon einmal eine Höhle unter dem Esstisch eingerichtet?“

Wie können Kinder mit der Kita in Kontakt bleiben?

Nachdem die Kinder sich gerade mühsam an die neue Situation gewöhnen soll es irgendwann wieder zurück in den alten Alltag gehen. Wie können wir Kinder den Kontakt zur Kita auch über diese Zeit hinweg erleben lassen, damit der Anfang danach etwas leichter ist? Was können wir tun damit Kinder in dieser Phase der notwendigen Restriktionen und Verbote auch erleben, dass Dinge gestaltbar sind? Wie können wir Kinder unterstützen Kontakt zu Freunden und Spielkameraden zu halten?

„Schicken Sie den Kindern Post – oder eine E-Mail mit Anregungen oder Fragen“, schlägt Raphaela Fromme vor. Konkret können es kreative Vorschläge sein wie:

  • Malt für eure Freunde Bilder, mit denen ihr erzählt was ihr zu Hause macht.
    Diese werden der Kita zugeschickt, fotografiert und regelmäßig auf der KitaHomepage hochgeladen/ im Gemeindebrief veröffentlicht oder in einer pdf-Datei zusammengefasst mit der nächsten E-Mail verschickt.…( Die Eltern darüber informieren, dass sie sich durch das zusenden der Bilder damit einverstanden erklären)
  • Die Kita erstellt eine Collage: Jeder bemalt zu Hause ein A4/A3 Blatt in einem Farbspektrum (z.B. Grüntöne) – diese werden der Kita zugeschickt und zur einer gemeinsamen Collage arrangiert, fotografiert und online ist der Fortschritt zu bewundern.

Man kann die Gelegenheit auch nutzen, um Kinder zu Themen zu befragen, an denen das Kita-Team gerade arbeitet. Zum Beispiel so: Liebe(r)… wir Erzieher denken gerade viel nach was in unserer Kita toll ist und was wir alles machen könnten, wenn wir uns alle wiedersehen. Vielleicht gibt es auch Dinge, die wir anders machen sollen? Kannst du uns helfen? Male mir deine Wunschkita. Was ist dein Lieblingsessen? Wenn du wieder in die Kita kommst, was willst du dann unbedingt machen?

„Mit älteren Kindern kann man auch durchaus schon Videotelefonie machen. Kleine Gruppen können zum Beispiel einmal pro Woche mit der Erzieherin darüber telefonieren, wer was gemacht hat oder was gerade spannend ist“, schlägt Fromme weiter vor.

Gemeinsam Dinge tun – auch wenn man sie einzeln tun muss – kann helfen, auch weiterhin ein Gefühl von Gemeinschaft zu behalten. Also: Bleiben Sie kreativ!

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