PISA-Studie bestätigt: Frühkindliche Bildung ist Schlüssel für mehr Chancengerechtigkeit

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(Nürnberg, 09.09.2026) Die aktuelle PISA-Studie hat es erneut gezeigt: In Deutschland hängt der Bildungserfolg noch immer von der Herkunft ab. Die Ergebnisse unterstreichen die große Bedeutung der frühkindlichen Bildung: Was Kinder in den ersten sechs Lebensjahren lernen, stellt die Weichen für den späteren Bildungserfolg.

Experten, wie der Bildungsforscher Olaf Köller, weisen in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, wie wichtig die frühkindliche Bildung und systematische Förderung von Kindern gerade aus benachteiligten Familien ist. Vor allem im Bereich Spracherwerb seien die ersten sechs Lebensjahre extrem wichtig. 

Die BayKiBiG-Reform in Bayern ist ein wichtiger Schritt in Richtung zu mehr Chancengerechtigkeit. Bayern zeigt damit, dass die Bedeutung der frühkindlichen Bildung gesehen und ernst genommen wird,“ so Dirk Rumpff, evKITA-Vorstand Recht und Finanzen. 

Allerdings müssen wir auch feststellen, dass im Jahr 2029 im Schnitt erst 75 % der Betriebskosten einer Kita durch gesetzliche Förderung finanziert werden. Und dieser Anteil wird wieder zurückgehen, wenn der Qualitätsbonus nicht dynamisiert wird. Eine Förderung, die nicht vollständig mit der Kostensteigerung mitwächst, ist nicht nachhaltig.Der evKITA wird sich daher weiter für eine Dynamisierung des Qualitätsbonus und eine weitere Verbesserung der Kitafinanzierung einsetzen,“ so Dirk Rumpff.

Hier können Sie die Pressemitteilung als pdf-Datei herunterladen.


Aktuell vertritt der evKITA rund 700 Träger. Derzeit bieten evangelische Kitas bayernweit mehr als 110.000 Plätze für Kinder in ca. 1.600 Einrichtungen an. Der evKITA vertritt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern, das Diakonische Werk Bayern und seine Mitglieder in allen Fragen, die Tageseinrichtungen und Tagespflege für Kinder betreffen.

 

 

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