Es wird auf das geplante Kinderstartgeld verzichtet, das Krippengeld wird abgeschafft und auch das Bayerische Familiengeld wird eingestellt. Die freiwerdenden Mittel werden, so heißt es im Bericht aus der Kabinettssitzung, „umgehend und vollständig“ in die Betriebskostenförderung der Kitas fließen.
„Das ist ein wichtiger Meilenstein in der auskömmlichen Finanzierung der Kindertagesbetreuung. Wir begrüßen diese Entscheidung ausdrücklich. Sie ist ein deutliches Signal dafür, dass die Politik ihre Aussagen über die hohe Bedeutung von Kindern und Familien ernst meint“, so Christiane Münderlein, Vorständin Bildung und Soziales beim Evangelischen KITA-Verband Bayern.
„Ministerpräsident Markus Söder hat in der heutigen Pressekonferenz mehrfach hervorgehoben wie wichtig der Ausbau und Erhalt der Kitas für die Kinder, Familien und auch für die Wirtschaft ist – und wie herausfordernd die steigenden Betriebskosten für die Kitaträger sind. Damit spricht er uns aus der Seele. Wir erhoffen uns von dieser Entscheidung eine deutliche Erleichterung bei den Kitaträgern aber letztlich auch bei den Familien, für die weiterhin bezahlbare Kitaplätze zur Verfügung stehen.“
Aktuell vertritt der evKITA rund 700 Träger. Derzeit bieten evangelische Kitas bayernweit mehr als 110.000 Plätze für Kinder in ca. 1.600 Einrichtungen an. Der evKITA vertritt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern, das Diakonische Werk Bayern und seine Mitglieder in allen Fragen, die Tageseinrichtungen und Tagespflege für Kinder betreffen.
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