Prävention gegen Antisemistismus.
Frühkindliche Erziehung aus jüdischer Perspektive
DruckenNeu! Antisemitismus ist eine wachsende Herausforderung für unsere Gesellschaft, die bereits im frühen Kindesalter eine präventive Auseinandersetzung erfordert. In dieser Fortbildung erhalten Sie einen Überblick über jüdisches Leben heute und die gegenwärtigen Herausforderungen durch den erstarkten Antisemitismus. Es wird das pädagogische Konzept der Kita „Tamar“ in Hannover vorgestellt, die bislang einzige jüdische Kindertagesstätte in Deutschland, die auf dem liberalen Judentum basiert. Jüdische und nicht jüdische Kinder besuchen diese Kita mit eindeutig jüdischem Profil. Durch den Blick auf Ziele und konkrete pädagogische Umsetzungsmethoden erhalten Sie einen umfassenden Einblick in jüdische Erziehung im frühkindlichen Bereich. Darüber hinaus widmen wir uns dem Aspekt des interreligiösen Dialogs und entwickeln gemeinsam Ansätze, wie dieser im frühkindlichen Bildungsbereich als präventive Maßnahme gegen Antisemitismus und zur Entwicklung einer demokratischen Haltung bei Kindern gefördert werden kann.
Durch die Teilnahme an der Fortbildung
- erhalten Sie Grundlagen zu jüdischem Leben heute und zum Judentum,
- sensibilisieren Sie sich für religiöse und kulturelle Vielfalt,
- schärfen Sie Ihr Problembewusstsein für Antisemitismus,
- erkennen Sie die Bedeutung des interreligiösen Dialogs und wie Sie diesen fördern können.
Referent*in
Dr. Rebecca Seidler
Schwerpunkte:
Frühkindliche jüdische Bildung, interreligiöse Pädagogik, Antisemitismuskritische BildungsarbeitKontakt
Evangelischer KITA-Verband Bayern
Vestnertorgraben 190408 Nürnberg

