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17.01.2018 - "Gute Ansätze – zu wenig Ressourcen. evKITA bewertet Ergebnisse der Sondierungsgespräche"

(Nürnberg, 17.01.2017) Der Evangelische KITA-Verband Bayern begrüßt das Bekenntnis beider Parteien zur Qualität der Kinder­betreuung und zu den Beschlüssen der Jugend- und Familienminister­konferenz der Länder (JFMK) zur Qualitätsentwicklung aus dem letzten Jahr. Kritisch sieht der Verband allerdings die finanzielle Ausgestaltung im Bildungs- und Sozialbereich.

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20.11.2017 - "Dirk Rumpff ins Amt eingefĂĽhrt - evKITA ist Kompetenzzentrum von Kirche und Diakonie"

(NĂĽrnberg, 20.11.2017) Am 16. November 2017 wurde Dirk Rumpff mit einem Gottesdienst in der NĂĽrnberger St. Jakob-Kirche in sein Amt als Vorstand fĂĽr Recht und Finanzen des Evangelischen KITA-Verbands Bayern (evKITA) eingefĂĽhrt.
Der feierliche Gottesdienst wurde vom Schwabacher Dekan Klaus Stiegler, Verbandsratsvorsitzender bei evKITA, gehalten und stand im Zeichen des Wochenspruches: „Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils.“ (2. Korinther 6,2b).
Beim anschlieĂźenden festlichen Empfang wurde Rumpff von Vertretern aus Kirche und Diakonie willkommen geheiĂźen.

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08.11.2017 - "Eine gute Zukunft braucht gute Kitas - evKITA setzt sich für Qualität in Kitas ein"

(Nürnberg, 08.11.2017) Auf der ConSozial in Nürnberg hat der Evangelische KITA-Verband Bayern am 7.11.2017 Staatsministerin Emilia Müller eine Karte mit wichtigen Stellschrauben zur Kita-Qualität überreicht.
[...] Beim Presserundgang der Ministerin  betonte Christiane MĂĽnderlein, Vorständin Bildung und Soziales beim Evangelischen KITA-Verband Bayern: „Eine gute Zukunft braucht gute Kitas.“ An den vier genannten Stellschrauben mĂĽsse vordringlich gearbeitet werden, so MĂĽnderlein.

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27.07.2017 - "Dirk Rumpff wechselt zu evKITA - Neuer Vorstand fĂĽr Recht und Finanzen im Evangelischen KITA-Verband Bayern"

(Nürnberg, 27.07.2017) Der Verbandsrat des Evangelischen KITA-Verbands (evKITA) hat Dirk Rumpff in den Vorstand des Verbands berufen. Als Vorstand für Recht und Finanzen wird er das zweiköpfige Vorstandsteam ergänzen und gemeinsam mit der Vorständin für Bildung und Soziales, Christiane Münderlein, den Verband führen.

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Ein druckfähiges Foto von Dirk Rumpff finden Sie hier




05.07.2017 - "KITA-Verband beschließt Resolution für mehr Qualität- Staatliche Investitionen müssen bei den Kindern ankommen"

Gestern, am 05.07.2017, hat die Mitgliederversammlung des Evangelischen KITA-Verbandes Bayern eine Resolution für mehr Qualität in den Kitas verabschiedet. Die Mitgliederversammlung appelliert im Vorfeld der Bundestagswahl an die Parteien und Entscheider in Politik und Gesellschaft, sich vehement für eine gute Qualität in den Kindertageseinrichtungen einzusetzen und dabei die Interessen aller Kinder in den Blick zu nehmen.

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- Die Resolution im Wortlaut als pdf-Datei




02.06.2017 - "Kita-Leitungen sollen Impfgegner melden - Kita-Verband kritisiert Entscheidung des Bundestages"

In seiner gestrigen Sitzung hat der Bundestag ĂĽber einen Gesetzesentwurf zur „Modernisierung der epidemiologischen  Ăśberwachung ĂĽbertragbarer Krankheiten“ beraten und diesem zugestimmt. Darin enthalten ist eine Meldeplicht, die Kitas mit dem Gesetz auferlegt wird: Kitaleitungen sollen nun Eltern, die eine Impfberatung ausschlagen mit den personenbezogenen Daten an die Gesundheitsämter melden.
Christiane Münderlein, Vorständin Bildung und Soziales beim Evangelischen KITA-Verband Bayern kritisiert diesen Vorstoß aufs schärfste: „Es kann nicht angehen, dass Kita-Leitungen vom Staat Kontrollaufgaben auferlegt bekommen, die in keiner Weise zum Bildungs- und Unterstützungsauftrag der Kita gehören.“

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18.05.2017 - "Qualität für ALLE Kinder Jugend- und Familienministerkonferenz muss Weichen jetzt richtig stellen"

Anlässlich der Jugend- und Familienministerkonferenz, die am 18./19. Mai 2017 in Quedlinburg tagt, bekräftigt der Evangelische KITAVerband Bayern seine Forderung nach einer Verbesserung der Rahmenbedingungen und der finanziellen Ausstattung von Kitas. [...]  „Jetzt kommt es darauf an, dass die Weichen richtig gestellt werden und dass Zusagen eingehalten werden, damit Qualitätsentwicklung allen Kindern zugutekommt. [...], so Christiane MĂĽnderlein, Vorständin Bildung und Soziales [...]

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03.05.2017 - Modifizierte ACK-Klausel: Evangelische Kirche und Diakonie ändern Einstellungsregeln - Entspannung für Personalengpässe in Kitas?

Allenthalben liest man von fehlenden Erzieherinnen und vom Fachkräftemangel in den Kitas. In evangelischen Kitas kam bisher erschwerend dazu, dass Mitarbeitende Mitglied in der Evangelischen Kirche bzw. in einer Kirche der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) sein mussten. Diese so genannte ACK-Klausel wurde nun modifiziert und bietet für Träger von Kitas größere Spielräume.

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Zur Pressemitteilung der ARK kommen Sie hier.




25.10.2016 - KITA 4.0 ? Medienerziehung als Bildungsaufgabe im Kindergarten

(Nürnberg, 25.10.2016) Die „Digitalisierung der Gesellschaft“ wird auf der ConSozial, die vom 26.-27.10.2016 in Nürnberg stattfindet, in vielen Vorträgen thematisiert. Kinder wachsen heute in einer „Mediengesellschaft“ auf: sie hören Hörspiele vom USB-Stick, sehen Filme am PC, machen Spiele am Tablet. Sie bekommen Bilder von der Digitalkamera gezeigt und sehen Erwachsene mit dem Smartphone. Aber können digitale Medien das Bildungsgeschehen in einer Kita bereichern? Oder stellen sie ein Risiko für die Kinder dar?

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08.09.2016 - Mehr UnterstĂĽtzung fĂĽr die Arbeit mit FlĂĽchtlingskindern - Referentin fĂĽr FlĂĽchtlingsarbeit beim Evangelischen KITA-Verband Bayern

(NĂĽrnberg, 08.09.2016) Ab Mitte September wird eine Referentin fĂĽr FlĂĽchtlingsarbeit beim Evangelischen KITA-Verband Bayern neue Impulse setzen: Die Kindheitspädagogin Laura Umeiers Salas wird das  Beratungs- und Fortbildungsnetzwerk des Verbands fachlich unterstĂĽtzen und in Fragen zur Arbeit mit FlĂĽchtlingskindern koordinieren.

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Pressemitteilung zum Entwurf fĂĽr ein Bayerisches Integrationsgesetz

Alltagsintegration fĂĽr FlĂĽchtlingskinder stärker fördern   
NĂĽrnberg, den 31.05.2016


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„Fördern und Fordern“ - unter dieses Motto hat die Landesregierung das Bayerische Integrationsgesetz gestellt, das am Mittwoch in erster Lesung im Landtag behandelt wird. Der Evangelische KITA-Verband Bayern hatte sich bereits im Vorfeld kritisch zu dem Entwurf geäußert. Das "Fördern" der von Krieg, Not und Flucht getroffenen Kinder kommt im geplanten Gesetz zu kurz und bleibt unterfinanziert. „Es mangelt an personellen und finanziellen Mitteln für eine gelingende Alltagsintegration der Kinder, die mit ihren reichhaltigen Begabungen und dem Recht auf Bildung zu uns kommen“, betont Ludwig Selzam, Vorstand des Evangelischen KITA-Verbands Bayern.

Der Evangelische KITA-Verband Bayern kritisiert, dass die Ansätze des Förderns im Gesetzentwurf zu unbestimmt bleiben. Die dort zusätzlich gestellten Ansprüche an die Kitas und die wachsenden Herausforderungen für Mitarbeitende und Träger durch die Aufnahme von Kindern mit Fluchterlebnissen bleiben ohne jede Gegenfinanzierung. Eine möglichst unbürokratische, pauschale Unterstützung für betroffene Einrichtungen ist unerlässlich.
Das Gesetz sieht für Kinder so genannte "Vorkurse" zur Förderung deutscher Sprachkenntnisse vor. Erfolgreicher als "Vorkurse", in denen Kinder wieder aus ihren sozialen Bezügen gerissen werden, ist aus Sicht des Evangelischen KITA-Verbands Bayern der Spracherwerb im Rahmen des Kita-Alltags. Politik hat die Aufgabe, Erzieher und Erzieherinnen, die sich tagtäglich dafür einsetzen, durch die Schaffung von Rahmenbedingungen zu unterstützen.
Mit dem Gesetzentwurf hat auch die Einführung einer individuellen Kita-Pflicht die Kabinettsberatung passiert. Diese Pflicht würde fast ausschließlich Kinder mit Migrationshintergrund treffen, noch dazu läge die Entscheidung über den Einzelfall nach den bisherigen Plänen ausschließlich bei der Grundschule - ohne die Einbeziehung betroffener Träger von Kitas, Kommunen und Eltern.
Der Gesetzesentwurf hebt die Arbeit der Kirchen und Wohlfahrtsverbände hervor: „Ohne diese bereits bestehenden Strukturen könnte Integration nicht gelingen. Auf ihnen gilt es auch staatlicherseits weiter aufzubauen“. Nun werden die Beratungen im Landtag zeigen müssen, ob das Integrationsgesetz tatsächlich auch ein „Alltagsintegrations“-Gesetz wird.




Kitas brauchen verbindliche Förderzusagen

Nürnberg, 21.07.2014. „Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht“, kommentiert
Michael Bammessel, Präsident der Diakonie Bayern, den Bericht aus der
Kabinettsrunde des vergangenen Dienstags. Wie von Diakonie und anderen
Verbänden gefordert, hat das bayerische Kabinett beschlossen, die im Bayernplan für die Entlastung der Eltern im zweiten Betreuungsjahr von 63 Millionen zugunsten einer Erhöhung des Basiswertes umzuwidmen. Allerdings wird die Auszahlung der Fördermittel für Kinderbetreuungseinrichtungen an Bedingungen geknüpft, die den Evangelischen KITA-Verband Bayern und die Diakonie Bayern Ungutes ahnen lassen.

„Mit dieser Entscheidung erschwert die Staatsregierung eine flächendeckende
Qualitätsverbesserung in den Kinderbetreuungseinrichtungen in Bayern. Wir müssen uns darauf verlassen können, dass die Mittel auch regelmäßig zur Verfügung stehen“, ergänzte Ludwig Selzam, Vorstand des Evangelischen KITA-Verbands Bayern heute in Nürnberg.

Die Auszahlung der staatlichen Mittel soll laut Kabinettsbeschluss erst dann erfolgen, wenn jede Kommune jeweils für sich den schriftlichen Nachweis erbringt, selbst ebenfalls einen Betrag in Höhe der staatlichen Förderung für Qualitätsverbesserungen in den Einrichtungen auszugeben. Dies bedeutet: eine finanzielle Zusage und einen Gemeinderatsbeschluss jeder Gemeinde im Freistaat inklusive einer Verpflichtungserklärung der Ober- und Bürgermeister.
„Diese Bürokratisierung macht Arbeit, hilft aber den Einrichtungen erstmal nicht weiter. Wenn das so umgesetzt wird, manche Träger Geld bekommen und andere nicht, wird es zu Qualitätsunterschieden zwischen Nachbargemeinden kommen“, kritisierte Bammessel.

Unverständlich sei ihm und Selzam, dass das Kabinett mit seinem Beschluss auch die Zusage der kommunalen Spitzenverbände ignoriert: „Die haben bereits zugesagt, dass sie ebenfalls 63 Millionen Euro für die Qualitätsverbesserung bei der Kinderbetreuung verbindlich aufbringen würden.“ Das seien die besten Voraussetzungen, so Bammessel, denn Qualitätsverbesserungen in den Kindertageseinrichtungen brauchen eine verlässliche und dauerhafte Erhöhung des Basiswertes.

Die pdf-Version der Pressemitteilung finden Sie hier.




18.07.2014: Potenziale nutzen - Mehr Fachkräfte für KITAs

(Nürnberg, 18.07.2014) In den Kindertageseinrichtungen werden händeringend Fachkräfte gesucht. Dieser Herausforderung stellte sich der Evangelische KITA-Verband Bayern mit einem Projekt: Berufserfahrene Kinderpfleger und -pflegerinnen konnten sich in einer 15monatigen berufsbegleitenden Weiterbildung zur „Pädagogischen Fachkraft in Kindertageseinrichtungen“ qualifizieren. Die Weiterbildung wurde aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert.
Heute erhielten die knapp 120 neugebackenen Fachkräfte im Rahmen eines Festaktes ihre Zertifikate als „Pädagogische Fachkraft in Kindertageseinrichtungen“. Die KursteilnehmerInnen hatten in der Praxis, in Seminaren, in einer Abschlussarbeit und in Prüfungen ihre Lernerfolge unter Beweis gestellt. „Das war ein fachlicher Austausch auf hohem Niveau“, lobte eine der Kursleiterinnen.
„Als Evangelischer Trägerverband ist uns enorm wichtig, dass sich Mitarbeiter mit Berufserfahrung und Potenzial fĂĽr verantwortungsvolle Tätigkeiten weiterqualifizieren können“,  so Christiane MĂĽnderlein, Vorstand des Evangelischen KITA-Verbandes Bayern. Das Zertifikat sei eine gute Chance fĂĽr den beruflichen Aufstieg. Mit dieser Qualifikation können die gelernten Kinderpfleger- und Pflegerinnen, die bisher nur sogenannte Ergänzungskräfte sind, in der Tätigkeit von Erziehern arbeiten und gegebenenfalls sogar die Leitung einer Kita ĂĽbernehmen und entsprechend besser bezahlt werden. Das war fĂĽr sie bisher nicht möglich.
„Wir haben mit dieser Weiterbildung einen wichtigen Beitrag geleistet, um das Arbeiten in Kindertageseinrichtungen attraktiver zu machen“, so Münderlein weiter. Notwendig sei aber auch, dass die Träger finanzielle Mittel verlässlich zur Verfügung hätten.
„Aber uns ist klar, dass so eine vergleichsweise kurze Weiterbildung nicht der Königsweg zur Lösung des Fachkräftemangels ist“, so MĂĽnderlein. Es mĂĽsse auch weiterhin viel getan werden, damit fĂĽr die Arbeit in den Kitas möglichst gut qualifizierte Fachkräfte zur VerfĂĽgung stĂĽnden.  




04.07.2014: Der Evangelische KITA-Verband Bayern verabschiedet Resolution für Erhöhung des Basiswertes

Gestern, am 03.07.2014, hat die Mitgliederversammlung des Evangelischen KITA-Verbandes Bayern eine Resolution für die Erhöhung des Basiswertes verabschiedet. Die Mitgliederversammlung begrüßte einhellig den Beschluss der Bayerischen Landtagsfraktion, die ab Herbst geplante zusätzliche Elternbeitragsentlastung derzeit nicht umzusetzen und das hierdurch frei werdende Geld in die Qualität der Arbeit von Kindertageseinrichtungen zu investieren. Eine bessere Finanzierung der Arbeit mit den Kindern sei dringend notwendig.

Die Mitglieder des Verbandes appellieren deshalb an die Verantwortlichen in Landes- und Kommunalpolitik, sich diesem Beschluss anzuschließen und ihn zeitnah durch die Erhöhung des sogenannten „Basiswertes“ umzusetzen. So kämen die zusätzlichen Mittel unmittelbar der Arbeit vor Ort zu gute. „Die Ansprüche an die Arbeit in den KITAs sind erheblich gestiegen. Wenn wir diese erfüllen wollen, geht das nur mit der entsprechenden finanziellen Ausstattung“, so Ludwig Selzam, erster Vorstand des Evangelischen KITA-Verbandes Bayern.

Bereits gestern hatte die Diakonie Bayern in einer eigenen Pressemeldung die Forderungen des Evangelischen KITA-Verbandes aufgegriffen und unterstĂĽtzt.

Der Evangelische KITA-Verband Bayern schließt Träger von Tageseinrichtungen und Tagespflege zusammen und wahrt deren gemeinsame Belange. Er vertritt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern, das Diakonische Werk Bayern und seine Mitglieder in allen Fragen, die Tageseinrichtungen und Tagespflege für Kinder betreffen.

>> zur Resolution (pdf-Datei)




28.09.2012: Gemeinsam für mehr Qualität in Kitas. Erster Ökumenischer Kita-Kongress am 8. November in Nürnberg

Erstmals laden die beiden kirchlichen Landesverbände von Trägern für Kindertages-einrichtungen gemeinsam zu einem Kita-Kongress ein – ein Schulterschluss in bewegten Zeiten, mit dem sie unter dem Titel „Haltung bewegt“ ein Zeichen für eine verbesserte Qualität in der Kindertagesbetreuung setzen. Der Kongress findet am 8. November 2012 im Rahmen der ConSozial im Messezentrum Nürnberg statt. Noch bis zum 5. Oktober können sich Mitglieder der Verbände zu einem Sonderpreis zum Kita-Kongress anmelden (www.consozial.de/kita-kongress). Es sprechen und diskutieren u.a.: Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm und der Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick, Landtagspräsidentin Barbara Stamm, der Präsident des Diakonischen Werkes Bayern Michael Bammessel und Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl sowie Prof. Dr. Susanne Viernickel. Durch den Kongress führt Petra Gerster.
>zur PresseankĂĽndigung




Resolution für mehr Qualität in Kindertageseinrichtungen verabschiedet

Heute, am 12.07.12 hat die Mitgliederversammlung des Evangelischen KITA-Verbandes Bayern eine Resolution zur geplanten Änderung des Bayerischen Kinderbildungs- und –betreuungsgesetzes (BayKiBiG) verabschiedet. Die Mitglieder des Verbandes appellieren an den Bayerischen Landtag, erhebliche Nachbesserungen bei der Gesetzesänderung vorzunehmen. Die Forderungen werden von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern und dem Diakonischen Werk Bayern unterstützt.

Dem Evangelischen KITA-Verband Bayern geht es um mehr Qualität in Kindertageseinrichtungen und damit um ein chancengerechteres Aufwachsen aller Kinder!

In der Resolution wird eine unzureichende Finanzierung des Gesetzes kritisiert und weitere Anstrengungen zur Verbesserung der Qualität gefordert. „Insbesondere sind Kinder unter drei Jahren und Kinder mit Behinderung in den Blick zu nehmen“, so der erste Vorstand, Ludwig Selzam.

Der Landesverband hat bereits am 4. Mai 2012 zum Gesetzentwurf der Staatsregierung zur Ă„nderung des Bayerischen Gesetzes zur Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Kindergärten, anderen Kindertageseinrichtungen und in Tagespflege (BayKiBiG-Ă„ndG) Stellung genommen. In dieser Stellungnahme werden unsere Forderungen ausfĂĽhrlich dargestellt.

>zur Resolution
>zu unserer Stellungnahme




Die Ă„nderung des BayKiBiG ist unzureichend!

Das Bayerische Kabinett hat in seiner Sitzung vom 13. Juni 2012 die Ă„nderung des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) beschlossen. Der Gesetzentwurf wird nun dem Landtag zur parlamentarischen Behandlung vorgelegt.

Wie wir bereits in unserer Stellungnahme zum ersten Entwurf vom 04. Mai 2012 deutlich gemacht haben, bleibt der Gesetzentwurf weit hinter den Notwendigkeiten zurĂĽck. Insbesondere ist die geplante Anhebung des MindestanstellungsschlĂĽssels unterfinanziert. AuĂźerdem muss der Faktor fĂĽr Kinder bis drei Jahre auf 3,0 erhöht werden. Die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Bayern haben deswegen am 18. Juni 2012 eine gemeinsame Presseerklärung herausgegeben, in der sie eine spĂĽrbare Verbesserung der Qualität und die dafĂĽr erforderliche Finanzausstattung fordert. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.  




Situation zum Thema Sprachberatung

Die Sprachberatung des Evangelischen KITA-Verbandes Bayern wird in diesem Jahr enden, da die Förderung durch den Freistaat Bayern an dieser Stelle auslaufen wird. Insgesamt konnten durch unsere Sprachberaterinnen 550 Einrichtungen erreicht werden.  

Herr Selzam hat in einem Interview an KiTa aktuell (Erstveröffentlichung: „KiTa aktuell Bayern“ 5-11) zum Nutzen und zur Notwendigkeit von Sprachberatung Stellung genommen. Den Artikel finden Sie hier.




20 Pädagoginnen drücken für Schulkinder die Schulbank

Pressemitteilung, 26.11.2008

Beginn des Qualifikationskurses zur Fachpädagogin für Schulkinder -
Erstmaliger Kurs dieser Art in Bayern –
Kurs war kurz nach Ausschreibung
vollständig ausgebucht


Der Bayerische Landesverband Evangelischer Tageseinrichtungen startete am 25.11.2008 in Schwabach bayernweit erstmalig eine Weiterqualifizierung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kindertageseinrichtungen mit Schulkindbetreuung. Kommunen sehen sich vor die Aufgabe gestellt, endlich ausreichend Betreuungsplätze für Schulkinder zur Verfügung zu stellen.

Die Träger von Kindertageseinrichtungen, die diese Plätze schaffen, brauchen dringend zusätzlich qualifiziertes Personal.  

„Mit diesem Qualifikationskurs bieten wir zum ersten Mal die Möglichkeit, sich zur Fachpädagogin bzw. zum Fachpädagogen für Schulkinder weiterzubilden. Dabei hat uns die riesige Nachfrage nach diesem Angebot selbst überrascht. Innerhalb von drei Wochen waren alle Plätze belegt und die Warteliste ist lang. Schon jetzt können wir versprechen, dass weitere Angebote folgen werden“, berichtet Christiane Münderlein, Abteilungsleiterin für Beratung und Bildung im Bayerischen Landesverband Evangelischer Tageseinrichtungen.

Ziel des 12-monatigen Qualifikationskurses ist die Weiterentwicklung der pädagogischen Fachkompetenz für die Bildung und Erziehung von Schulkindern. „Wir wollen den Blick der Teilnehmerinnen auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern im Grundschulalter richten“, sagt Projektleiterin Silvia Eckert. Im Gegensatz zu Kindergartenkindern laste auf Schülern ein hoher Erwartungs- und Leistungsdruck. Mobbing oder Schwierigkeiten im Umgang miteinander seien bereits in der Grundschule ein Thema. „Die Pädagoginnen helfen den Kindern dabei, mit Konflikten umzugehen. Sie vermitteln ihnen Erfolgserlebnisse und machen sie so stark für den Schulalltag“, ergänzt Christiane Münderlein. Die Pädagoginnen schließen aber auch Elternhaus und Schule in ihre Beratungsarbeit mit ein. Inhalte wie Freizeitgestaltung, Hausaufgabenbetreuung und Lernhilfen stehen ebenfalls auf dem Stundenplan der Teilnehmerinnen.

Dr. Paul-Hermann Zellfelder, Geschäftsführender Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde in Schwabach, St. Martin und gleichzeitig erster Vorsitzender im Bayerischen Landesverband Evangelischer Tageseinrichtungen freut sich über das Echo zum Qualifikationskurs ganz besonders. „Dass die Auftaktveranstaltung zum Kurs in Schwabach stattfindet, begeistert mich in zweierlei Hinsicht. Zum einen setzen wir als Verband einen nächsten Meilenstein zur Weiterentwicklung für gute „schulkindgerechte“ Betreuung, zum anderen ist es für die hiesige Gemeinde eine Generalprobe. Am 1. Adventssonntag wird das Evangelische Haus eingeweiht. In enger Nachbarschaft zur Diakonie Roth-Schwabach schafft die evangelische Kirche damit ein neues Zentrum kirchlichen Lebens in Schwabach. Mittelfristig soll hier ein Tagungszentrum weit über die Stadtgrenzen hinaus entstehen.“

Innerhalb von rund 12 Monaten befassen sich die Teilnehmerinnen am Qualifikationskurs mit Themen wie: Besondere BedĂĽrfnisse von Schulkindern, Schulkinder in Krisensituationen, Kooperation Kindertageseinrichtung - Eltern - Schule und vieles mehr.

Die Seminare, die neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zur Pädagogik mit Schulkindern vermitteln, werden berufsbegleitend durchgeführt.

Link Qualifikationskurs:   http://www.elvkita.de/fortbildung-details.html?Seminar_nr=092.32

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