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Neue Mitglieder im Verbandsrat

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Neuberufung aus Referat Erziehung/ Bildung/ Unterricht des Landeskirchenamtes, Pfarrerin vertritt Interessen kleiner Träger

Der Verbandsrat des evKITA, also das Aufsichtsgremium, besteht aus gewählten, entsandten und berufenen Mitgliedern. Gewählt wird von der Mitgliederversammlung, entsandt werden Vertreter*innen aus Kirche und Diakonie und berufene Mitglieder werden vom Verbandsrat selber ausgewählt.

Im Verbandsrat hat es personelle Veränderungen gegeben. Über einen Teil haben wir bereits im Durchblick informiert (Durchblick 2020 S. 52f)

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung am 19. November 2020 erfolgte eine Nachwahl, die durch das Ausscheiden eines Mitglieds notwendig geworden war. Da die Versammlung in diesem Jahr erstmalig als Videokonferenz stattfand wurde auch online gewählt. Neues Verbandsratsmitglied ist die Pfarrerin Sonja Scherle-Schobel.

Als weiteres neues und zusätzliches Mitglied wurde Sarah Schäfer berufen, die im Landeskirchenamt im Referat D für die Bereiche Erziehung, Bildung und Unterricht zuständig ist. Es ist aus Sicht des Verbandsrates sinnvoll, dass Verantwortliche der Abteilungen E „Gemeinden und Kirchensteuer“ und D „Gesellschaftsbezogene Dienste“ im Verbandsrat vertreten sind.

Wir haben die beiden neuen Mitglieder im Verbandsrat gebeten, sich vorzustellen und haben ihnen die Fragen gestellt:

  • Wer sind Sie?
  • Was bewegt Sie und was möchten Sie bewegen?
  • Welche Themen möchten Sie aus Ihrem Arbeitsbereich in den Verbandsrat einbringen?

Sarah Schäfer (im Bild links) schreibt dazu:

Die Berufung in den Verbandsrat des evKITA ist für mich eine große Freude und ebenso, mich nun bei Ihnen vorzustellen: Sarah Schäfer, 46 Jahre, Dipl.- Religionspädagogin, ich wohne in Gersthofen bei Augsburg, bin verheiratet und habe zwei Töchter. Studiert habe ich in München und Nürnberg und war dann viele Jahre auf einer gemischten Stelle im Religionsunterricht und als theologisch- pädagogische Kraft in einer Kirchengemeinde eingesetzt. Nach einer Zeit als Fachberatung für die Religionspädagog*innen im Vorbereitungsdienst bin ich seit Herbst 2019 im Landeskirchenamt ansässig, Abteilung D, Referat Erziehung/Bildung/Unterricht. Unter dem Stichwort „primäre Bildung“ ist in unserem Referat schon immer ein Stück inhaltliche Verantwortung für das Arbeitsfeld der evangelischen Kitas angesiedelt. Für die Zukunft ist es unserer Abteilung ein Anliegen, die für Kirche so wichtige inhaltliche Arbeit der evangelischen Kindertagesstätten noch stärker zu bedenken und zu unterstützen. Im Zusammenhang mit diesem Anliegen ist auch meine Berufung in den Verbandsrat zu sehen, in dem nun nicht mehr allein die Abteilung E mit der Verantwortung für Finanz- Rechts- und Baufragen vertreten sein wird, sondern eben auch die Bildungsabteilung des Landeskirchenamts. Im guten Kontakt zum Vorstand und auch in der letzten Mitgliederversammlung hatte ich Gelegenheit, bereits ein wenig „EvKITA- Luft“ zu schnuppern und die außerordentliche Fachkompetenz und Motivation zu erleben, mit der hier Arbeit für evangelische Kindertagesstätten betrieben wird. Nun freue ich mich sehr darauf, ein wenig mittun zu dürfen. Dabei wird mir ein wichtiges Anliegen der Blick darauf sein, welche Rolle die Arbeit in den evangelischen Kindertagesstätten im Sinne einer biographiebegleitenden Bildung in der Gesamtheit evangelischer Angebote für Kinder und ihre Familien einnimmt, wie sich stabile Verbindungen zwischen verschiedenen Angeboten aufbauen und auch Übergänge gut gestalten lassen. Hier hoffe ich, meine Erfahrungen an der Schnittstelle Kirchengemeinde/Schule und die Beschäftigung mit unterschiedlichen Bildungsangeboten in unserem Referat hilfreich in die Arbeit des Verbandsrats einbringen zu können.

Auch Pfarrerin Sonja Scherle-Schobel (im Bild rechts) hat uns diese Fragen beantwortet:

Mein Name ist Sonja Scherle-Schobel. Ich bin geschäftsführende Pfarrerin in der Kirchengemeinde Friedrichshofen in Ingolstadt, verheiratet und Mutter eines Kindergartenkindes. Ich habe die Trägerverantwortung für unsere Thomaskita, bin die Kindertagesstättenbeauftragte im Dekanat Ingolstadt und Mitglied im Jugendhilfeausschuss der Stadt.

Ich empfinde die Arbeit in und mit unserer Kindertagesstätte als große Bereicherung und Schatz. Hier können wir als Kirche Menschen ganz direkt erreichen und ihr Leben positiv beeinflussen. Im Umgang mit den Kindern und ihren Familien wird unser christliches Menschenbild konkret. Ich erlebe oft, dass Menschen das sehr wohl bemerken, auch wenn Sie schon lange nichts mehr mit Kirche zu tun hatten,  längst ausgetreten sind oder nie drin waren. Das bewegt mich in meiner Arbeit und diese Einstellung möchte ich gerne nach außen transportieren.

Gegenüber Politik und Öffentlichkeit sollten wir als Evangelische Kindertagesstätten unser Licht nicht unter den Scheffel stellen. Dazu gehört auch, sich für gute Rahmenbedingungen und eine bessere Bezahlung der Mitarbeitenden einzusetzen.
Das gilt auch kirchenintern. In Kindertagesstätten wird wertvolle inhaltliche Arbeit geleistet. Die Trägerschaft einer Kita ist mehr als eine Verwaltungsaufgabe  und lästige Personalsuche. Aufgrund meiner eigenen Situation habe ich vor allem Kindertagesstätten in Einzelträgerschaft im Blick. Diese Organisationsform birgt sicherlich besondere Herausforderungen im Hinblick auf Finanzierung und Personalplanung, schenkt aber auch enorme Gestaltungsspielräume.

 

Eine Übersicht über den Verbandsrat finden Sie unter:
https://www.evkita-bayern.de/ihr-evkita-verband/verbandsrat

 

 

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