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Appell an den heutigen Impfgipfel - neue Priorisierung von Mitarbeitenden in Kitas

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(Nürnberg, 01.02.2021) „Die Notbetreuung erreicht an vielen Orten fast den Regelbetrieb, gleichzeitig häufen sich unter Kita-Kindern und Mitarbeiten-den Infektionen mit der britischen Virusmutation B.1.1.7. Wir brauchen nun dringend neue Strategien, wie wir den Interessen von Kindern und Eltern und dem Gesundheitsschutz der Mitarbeitenden gerecht werden können“, so Christiane Münderlein, Vorständin Bildung und Soziales beim Evangeli-schen KITA-Verband Bayern.

Ministerpräsident Markus Söder hatte letzte Woche erklärt, dass die Öffnung von Kitas nach dem 14. Februar höchste Priorität hat. „Dies ist aufgrund der außerordentlich hohen Bedeutung von Kitas für Kinder und ihre Familien, aber auch für die Aufrechterhaltung unseres Gesundheits- und Wirtschaftssystems begrüßenswert“, so die Vorständin. Bisher ist aber noch unklar, wie so eine Öffnung im Kitabereich aussehen kann.

Aufgrund der Virusmutationen, die mittlerweile in Kitas in Freiburg, Köln und Geisenheim (Hessen) aufgetreten sind und der damit verbundenen Befürchtungen, dass Kinder im Infektionsgeschehen eine stärkere Rolle spielen, ist die Impfstrategie anzupassen“, fordert die Vorständin. Der Abstand zu den Kindern im Vorschulalter ist nicht zu wahren – auch ein Wechselbetrieb wie in der Schule ist nicht sinnvoll machbar“. Alle Mitarbeitenden in Kitas müssen nun mit höchster Priorität, so schnell wie möglich geimpft werden.

Neben Impfungen ist auch das Testen ein wichtiges Standbein des Gesundheitsschutzes. Bei den neuen Selbsttests sind verschiedene Produkte im Gespräch: Zum einen sogenannte Gurgel- und Spucktests, die teilweise schon in Österreich zum Einsatz kommen, sowie auch Tests, bei denen Abstriche in der Nase viel weiter vorn entnommen werden. „Es muss möglichst schnell zur Routine werden, dass sich Kita-Mitarbeitende täglich kostenfrei selbst testen können“, so die Vorständin.

Wenn die Kitas zeitnah wieder über die Notbetreuung hinaus öffnen sollten, müssen wir alles tun, um einen möglichst großen Gesundheitsschutz für die Mitarbeitenden und für die Kinder zu erreichen“, so der Appell von Christiane Münderlein.

Aktuell vertritt der evKITA 800 Träger. Derzeit bieten evangelische Kitas bayernweit rund 92.000 Plätze in ca. 1.450 Einrichtungen an. Er vertritt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern, das Diakonische Werk Bayern und seine Mitglieder in allen Fragen, die Tageseinrichtungen und Tagespflege für Kinder betreffen.

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