Lotta, Justus und das doppelte Empathieproblem.
AD(H)S und Autismus aus Sicht betroffener Kinder
Es gab sie doch schon immer. Die Zappelphilipps, Maditas und Pumuckl dieser Welt. Sind ADHS und Autismus also nur Zeichen einer kinderfeindlichen Gesellschaft? Eine Ausrede für Helikopter-Eltern, die ihr Kind nicht mehr mit Freunden durch Wälder streichen lassen wollen? Oder gibt es tatsächlich Kinder, die "anders“ geboren werden? Und wenn ja, wie geht man mit ihnen um? Kann man das im normalen Kitaalltag bewältigen? Was ist mit dem Stigma? Sollten Kinder Medikamente nehmen, nur um besser zu funktionieren? Und wie spricht man mit Eltern, wenn man den Verdacht hat, dass ihr Kind betroffen sein könnte? AD(H)S und Autismus werden in den sozialen Medien gehyped, als ginge es um einen neuen Diättrend. Zig Menschen geben in Zehn-Sekunden-Videos Tipps zur Selbstdiagnose. Eine Flut an Informationen und Desinformationen, die es weder für Betroffene noch für pädagogisches Personal einfacher machen, Mythos von Tatsachen zu unterscheiden und Vorurteilen zu begegnen.
Durch die Teilnahme an der Fortbildung
- lernen Sie, Mythen und Falschinformationen von Fakten zu unterscheiden,
- lernen Sie, welche Symptome und Ursachen es für AD(H)S und Autismus gibt,
- erkennen Sie, welche Ressourcen und Talente betroffene Kinder haben,
- lernen Sie, was Kindern und Ihnen im Gruppenalltag hilft,
- lernen Sie, wie Sie Elterngespräche gut führen können.
Schlossplatz 8
96215 Lichtenfels/Schney
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