Von An- und Umziehen, Händewaschen & Co.
Mikrotransitionen in der Krippe
DruckenWir verbringen in der Krippe etwa die Hälfte des Tags damit, kleine Übergänge zu gestalten – vom Spiel zum Frühstück, vom Gruppenraum zum Händewaschen oder zu der gerade im Winter herausfordernden Situation, in den Garten zu gehen. Solche Übergangsphasen werden als Mikrotransitionen bezeichnet. Oft verbinden sich Alltagsroutinen mit Warten, Frustration und einer angespannten Atmosphäre. Sie bergen jedoch auch Chancen für gelingende Interaktionen und sind Schlüssel für ein entspanntes Miteinander. Die Gestaltung kleiner Übergänge braucht durchdachte Abläufe mit klaren, transparenten Strukturen sowie feinfühlige Fachkräfte, die diese Orientierungshilfen der Situation angemessen umsetzen. Die Herausforderung der Mikrotransitionen liegt darin, eine gute Balance zwischen sicheren Strukturen und situativer Flexibilität zu wahren.
Durch die Teilnahme an der Fortbildung
- setzen Sie sich mit der Bindungstheorie und dem Konzept der Feinfühligkeit auseinander,
- kennen Sie die Grundpfeiler, auf denen gelungene Mikrotransitionen beruhen,
- reflektieren Sie Ihre pädagogische Praxis bezogen auf einzelne Übergänge und entwickeln diese weiter,
- erhalten Sie konkrete Impulse für die Gestaltung von Übergängen.
Burgstr. 1 - 3
90403 Nürnberg
Martina Kraus
Referent*innen
Sibylle Luprich

Martina Kraus

Kontakt
Evangelischer KITA-Verband Bayern
Vestnertorgraben 190408 Nürnberg

