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Kleine Dokumentation zum JubilÀumskongress 2019 / Teil 1



3. Juli: Eröffnung mit Festgottesdienst
Mit einem Festgottesdienst in der FĂŒrther St. Michael-Kirche starteten die Feierlichkeiten am 3. Juli. Der Verbandsratsvorsitzende und Schwabacher Dekan Klaus Stiegler zeigte in seiner Predigt im Festgottesdienst die gesellschaftliche Bedeutung evangelischer Kitas auf.



Im Anschluss daran begrĂŒĂŸten Christiane MĂŒnderlein, evKITA-VorstĂ€ndin Bildung und Soziales und Dirk Rumpff, evKITA-Vorstand Recht und Finanzen, die GĂ€ste in der FĂŒrther Stadthalle. „Wir haben uns zu unserem JubilĂ€umskongress entschieden, nicht nur fachpolitische Fragestellungen, sondern vor allem die gesellschaftspolitische Dimension von Kitas in den Blick zu nehmen. Denn neben der vielbesprochenen Digitalisierung sind die aktuellen und voraussichtlich zukĂŒnftigen gesellschaftlichen VerĂ€nderung in der Lebenssituation von Kindern und deren Bezugspersonen zentral“, so MĂŒnderlein in ihrer BegrĂŒĂŸung.



„Soziale Innovationen sind die Zukunft!“ – Matthias Horx ĂŒber Zukunftsoptimismus
Den ersten Höhepunkt des Kongresses setzte der Zukunftsforscher Matthias Horx mit seinem Vortrag „Die Zukunft von der Gegenwart herdenken – Was brauchen unsere Kinder?“ Er sprach davon, dass das menschliche Hirn dazu gemacht ist, sich Zukunft vorstellen zu können. Menschen sind also Vorausdenker, denn 40 Prozent ihrer Zeit denken sie an die Zukunft. Allerdings ist Zukunft nur eine ErzĂ€hlung – eine Narration, mit der wir uns die Gegenwart erklĂ€ren. „Der grĂ¶ĂŸte Irrtum ist, dass die Zukunft ausschließlich durch Technik geprĂ€gt sein wird. Soziale Innovationen sind die Zukunft!", so Horx.



Die PrÀsentation von Matthias Horx finden Sie im evKITA-Mitgliederbereich: https://www.evkita-bayern.de/549.html



Grußworte und festlicher Empfang
Nach diesem inspirierenden Vortrag begrĂŒĂŸten Kerstin Schreyer, Staatsministerin fĂŒr Familie, Arbeit und Soziales sowie Michael Bammessel, PrĂ€sident der Diakonie in Bayern, die GĂ€ste in der FĂŒrther Stadthalle.
Schreyer betonte, dass wir uns bereits heute im Klaren darĂŒber sein mĂŒssen, welche Kompetenzen, Werte und Normen unsere Kinder und Kindeskinder kĂŒnftig benötigen, um auch weiterhin friedvoll und respektvoll zusammen leben zu können. „Der evangelische Kitaverband stellt sich dieser Herausforderung nunmehr seit 100 Jahren mit Erfolg. Dazu gratuliere ich von Herzen und wĂŒnsche dem evangelischen Kitaverband fĂŒr die Zukunft nur das Beste“, so Schreyer in ihrem Grußwort.



Diakonie-PrĂ€sident Bammessel hob die heutige SchlĂŒsselfunktion von Kitas hervor. Oft als erste Kontaktstelle zu Kirche und Diakonie, haben sich die Aufgabenbereiche von Kitas enorm erweitert. So mĂŒssen neben der inhaltlichen pĂ€dagogischen Arbeit mit den Kindern und Eltern beispielsweise auch Problemlagen wie Armut oder seelischen Erkrankungen erkannt und den Familien rechtzeitig Beratungsangebote vermittelt werden. Deshalb fordert er: „Die Kita-Leitungen mĂŒssen deshalb schnell und stĂ€rker als bisher in Bayern möglich von der unmittelbaren pĂ€dagogischen Arbeit mit den Kindern freigestellt werden, um ihre Leitungsaufgaben gut erfĂŒllen zu können.“



Mit dem Finest Jazz Ensemble und Abendbuffet klang der erste Kongresstag mit vielen anregenden GesprÀchen aus.



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